Kanarische Dattelpalme

Ihr wissenschaftlicher Name ist Phoenix canariensis.

Wegen ihrer Schönheit, Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit gegen die Kälte, ist sie einer
der in der Gärtnerei am meisten verwendete Baum. Auf den Kanaren ist die Art geschützt.
Laut einem von der kanarischen Regierung verabschiedeten Gesetzt, ist die kanarische
Dattelpalme, zusammen mit dem Kanarienvogel, das Natursymbol der Inseln.

Es ist eine große Palme, mit einem dicken, sehr ledrigen Stamm. Die Blätter (Wedel)
wachsen dicht gefiedert und können 2 bis 3 Meter lang werden. Die Blüten wachsen in
dichten, orangefarbenen Blütenständen.

Sie wächst in den niedrigeren Zonen der Kanarischen Inseln, üblicherweise zwischen 10 und 500 Meter über dem Meeresspiegel und sind Teil des so genannten thermophilen Waldes.

Mit seinen Wurzeln erreicht es unterirdische Wasservorkommen, überlebt kurzfristige
Überschwemmung, hält hartnäckig die Erde und kann sich an die instabilen Untergründe der Schluchten klammern. Es handelt sich um eine sehr langlebige Art: Die größten Exemplare können vielleicht zwei bis drei Jahrhunderte alt werden.

Auf den Kanaren gibt es eine große Zahl von Nutzungsmöglichkeiten für die verschiedenen
Bestandteile der Palmen, die aber heutzutage zum Großteil nicht mehr angewendet werden.

Auf der Insel La Gomera wird der Saft der Palme – „guarapo“ genannt“ – gewonnen, um den
so genannten Palmenhonig zu erzeugen. Sie erzeugt essbare, „támaras“ genannte Früchte,
die ähnlich wie Datteln aussehen.